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Goldpreis und Wellendorff??

Eine der teuersten Schmuckmarken ist Wellendorff mit Hauptsitz in dem beschaulichen Örtchen Pforzheim, doch eigentlich ein global agierendes Unternehmen, welchen unter anderem auch eigene Filialen in Asien unterhält.Nach eigenen Angaben setzt sich die Schmuckmanufaktur in der Qualität und der Innovation mit Uhrenmarken wie Patek Philippe gleich und tatsächlich ist die Verarbeitung von Gold bei Wellendorff ziemlich einzigartig. Wie genau das Herstellungsverfahren der legendären Wellendorff-kordel aussieht ist ein Geheimnis und bei den astronomisch hohen Preisen der Schmuckstücken auch wohl besser so.Selbst bei den Ringen scheint die angebliche "Kaltemaile" lediglich ein Kunststoff zu sein und hat mit der beworbenen Raumfahrt offenbar kaum etwas gemeinsam außer dem Mondpreis.Zuletzt wurden die Werte der Schmuckstücke, ganz nach dem Familienslogan "Wahre Werte" empfindlich gesteigert. Fragt man hierzu Christoph Wellendorff wird dies mit steigenden Rohstoffpreisen und Herstellungspreisen argumentiert. Die Frage jedoch, ob der Schmuckpreis dann wieder fällt, sobald sich der Goldpreis nach unten korrigiert lässt das Unternehmen unbeantwortet.Statt den Goldwert zu beobachten scheint man hier eher damit beschäftigt wohlklingende Phantasienamen wie beispielsweise "Engel der Nacht" oder "Seidenblüte" zu erfinden um den meist fünfstelligen Wert auf dem Etikett zu rechtfertigen.Und doch muss man feststellen, dass es kaum eine erfolgreichere Schmuckmanufaktur in Deutschland gibt und sich Wellendorff in einen Nebel der Faszination hüllt

Schmuckstücke
19.11.15 13:28


Steuerhinterziehung mit Uhren - Viel Spaß mit dem deutschen Zoll

Der Deutsche ist ein Schnäpchenjäger, das wissen wir spätestens seit der Media Markt Werbung "Geiz ist Geil". Das gepaart mit etwas Steuerhinterziehung und einem günstigen Kauf im Uhrlaub lässt den Deutschen Uhlauber freudig lächeln. Die neue Rolex am Handgelenk, zwanzig Prozent günstiger als in Deutschland und dann hab ich den auch nochmal um zehn Punkte runtergehandelt, denkt er sich. Zumindest so lange bis der nette Herr in Grün ihn fragt ob er denn etwas zu verzollen hätte.

Aber er ist ja schlau. Nein, sagt er. Die Uhr habe ich schon ewig. Und die Box wie auch die Papiere kommen ja auch per Post nach, daher darf der Zoll gerne mal in den Koffer blicken. Noch ist er sich sicher, alle für dumm zu verkaufen. Was der Urlauber jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt. Die Seriennummer ist Ländercodiert und das weiß auch der Zollbeamte.

Deshalb weiß er auch relativ schnell, dass diese Rolex eben nicht aus Deutschland ist. Die nächste Frage ist klar. Wann haben Sie diese Uhr eingeführt und verzollt? Und der eben noch freudig lächelnde Urlauber kommt schnell in Erklärungsnot. Auch die Ausrede "das habe ich schon längst weggeschmissen" ist da leider nicht hilfreich, denn es gibt Aufbewahrungsfristen.

Aber noch hat er ein Ass im Ärmel. Die Rolex habe ich geschenkt bekommen, versichert er. Der Zöllner meldet dabei berechtigte Zweifel an und fodert daher eine Schenkungsurkunde und den Namen des Verschenkenden. Kann man das nicht glaubhaft nachweisen, droht wirklich heftiger Ärger. Denn das ist eben kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die inzwischen ziemlich massiv bestraft wird. Nicht umsonst stehen bei zahlreichen Flügen, ganze Scharen von Zollbeamten bereit und visieren die Handgelenke der Reisenden an.

Allen anderen mit ehrlicheren Absichten empfehle ich übrigens, alle Dokumente zu der Uhr ; also Garantiekarte Vorder- und Rückseite oder auch Einfuhrdokumente, bei einer Uhr aus dem Ausland, zu fotografieren oder zu fotokopieren und diese mitzunemen. So spart man sich Zeit und lange Diskusionen mit dem deutschen Zoll.

29.9.14 10:43


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